Ermöglichen ermöglichen Teil 1

Vortrag/Diskussion

Grammatikoff Dellplatz 16a, Duisburg

Andere tun es doch auch!
Ein soziokulturelles Zentrum für Duisburg

Eine Veranstaltungsreihe von "Du erhält(s)t Kultur"

Im November 2016 beschloss der Rat der Stadt – endlich – einen Kulturentwicklungsplan für Duisburg. Der Plan enthält viele gute Analysen und wichtige Zielvorgaben, z.B. diese:

Duisburg [benötigt] (…) Räumlichkeiten für die nichtgewerbliche kulturelle Nutzung: Konkret ist hier vor allem die Ermöglichung eines Soziokulturellen Zentrums (…) zu nennen.

Was der Rat der Stadt schon weiß und also fordert, ist in der Verwaltung und auch in der Duisburger Bürger*innenschaft noch nicht allen bekannt. Viele denken bei Soziokultur an städtisch subventionierten Punk, weniger an gesellschaftlich notwendige Begegnungs-, Denk- und Erprobungs-Räume für alle, an partizipative künstlerische, (inter-)kulturelle, soziale, politische und Bildungs-Arbeitmit Kindern, Jugendlichen,
Erwachsenen, Senior*innen.

Aufklärung tut Not. Diese wollen wir in und mit dieser Diskussions-Veranstaltung leisten. Zuletzt natürlich auch zu der Frage, woran es denn seit Jahren hakt in Duisburg, auch seit November 2016, und wie auch hier bald wieder ein Soziokulturelles Zentrum entstehen könnte. Andere Städte – und ebenfalls arme, wie z.B. Wuppertal und Oberhausen – machen`s doch auch.


Zu Gast sind:

  • Thomas Krützberg, Dezernent für r Familie, Bildung und Kultur, Arbeit und Soziales der Stadt Duisburg

  • Apostolos Tsalastras, Dezernent für Finanzen und Kultur der Stadt Oberhausen

  • Lukas Hegemann, Mitarbeiter der LAG Soziokultureller Zentren NRW und Geschäftsführer des Soziokulturellen Zentrums Die Börse, Wuppertal

  • Luise Hoyer, Kultursprung e.V., Cooperative Duisburg

  • Christian Wagemann, DUiY, Syntopia, Be Neighbours, Bürgerinitiative Alte Feuerwache, Cooperative Duisburg


Die Veranstaltung findet im Rahmen der ruhrgebietsweiten Aktionswoche für eine solidarische Stadt für Alle unter dem Titel Träume unter Asphalt statt.

Mit ihrem Ende 2016 beschlossenen Kulturentwicklungsplan (KEP) hat sich die Stadt Duisburg eine „Kultur des Ermöglichens" zum Motto gegeben. Wir wollen aufzeigen, wie das geht und mit dafür sorgen, dass aus dem Motto reale Politik wird. Es ist dies weniger schwer und tut viel weniger weh, als in Duisburg noch viele glauben und glauben machen.

Den Zweifeln entgegen und für eine Politik des Ermöglichens setzen wir auf Information, Reflexion und Propaganda.

Demnächst:

SA 15. Sept. 2018, 17.00, Portsmouthplatz (DU Hbf):
Träume unter Asphalt – Tanzdemo für eine Solidarische Stadt für Alle

Okt. 2018 (t.b.a.):
So schlimm? Ja. Aber nicht hoffnungslos. DYSTOPOLIE – Filmvorführung und Diskussion.

FR 30. Nov. 2018, 19.00, Lokal Harmonie:
Ermöglichen – So geht das.
Teil 2: Prekär Bestehendes stärken

Jan./Feb. 2019 (t.b.a):
Ermöglichen So geht das. Teil 3: Na siehste, geht doch!


Aktuelle und Hintergrund-Informationen: www.du-kultur.de

Ermöglichen – So geht das“ wird ermöglicht durch freundliche
Unterstützung der LAG Soziokultureller Zentren NRW.

 

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