Heinrich Seepolt

Bildende Kunst

Museum St. Laurentius Martinistr. 7, Duisburg

Wird verschoben!
In Übereinstimmung mit den behördlichen Anordnungen wird unsere Sonderausstellung „Heinrich Seepolt“ nicht zum geplanten Termin eröffnet, die Sonderführungen fallen aus und unser Museum bleibt vorerst geschlossen.
Unsere Sonderausstellung verschieben wir daher und informieren Sie rechtzeitig über den neuen Zeitpunkt der Eröffnung.

 

Der in Duisburg geborene Maler Heinrich Seepolt gehörte zu den Gründungsmitgliedern des 1923 ins Leben gerufenen Bundes Duisburger Künstler, die vom ersten Duisburger Museumsdirektor August Hoff gefördert wurden. Hoff zeigte in seiner ersten Ausstellung 1925 über den Duisburger Künstlerbund bereits Arbeiten von Seepolt.

Seepolt –  wie Eugen Batz, der im vergangenen Jahr in unserem Museum zu sehen war, Schüler Paul Klees an der Düsseldorfer Kunstakademie – verschrieb sich in seiner Kunst der Darstellung des Menschen in einer zwischen Expressionismus und impressionistischer Sachlichkeit sich bewegenden, dezent abstrahierenden Formensprache. Während des Nationalsozialismus wurde er auf Grund seiner politischen Vergangenheit und seiner Freundschaften zu systemfeindlichen Künstlern wie Heinz Kiwitz, mit dem er zeitweise in einer Ateliergemeinschaft arbeitete, von der NSDAP beobachtet, kurzzeitig inhaftiert, aber wieder freigelassen. Seine künstlerischen Ausdrucksformen entsprachen nicht dem verordneten Kunstgeschmack, was schlussendlich auch zur Beschlagnahmung einer im Museum vorhandenen Arbeit, einem „Selbstporträt“, führte.

Nach dem Krieg lebte und arbeitete Seepolt bis zu seinem Tod in Kirchheim in der Eifel.

Wir zeigen in unserer Ausstellung Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen aus der gesamten Schaffensperiode des Künstlers.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der über das Museum oder den Buchhandel zu beziehen ist.

Während der Sonderausstellung ist auch die Dauerausstellung mit Klang-, Magnet- und Gravitationsobjekten von Sándor Szombati zu sehen.

Der Eintritt ist kostenlos.

 

 

www.sandor-szombati.de