Duygu Özturan: MATRILINEARITÄT

Bildende Kunst

SG1 Schmale Gasse 1, Duisburg

Duygu Özturan macht Familienerinnerungen sichtbar - von der Ururgroßmutter in Lesvos bis zur Mutter in Köln.

Özturan arbeitet mit unterschiedlichen Drucktechniken auf Textil und Papier. Von der Ururgroßmutter aus Lesvos bis zur Mutter in Köln zeigt sie die vielschichtigen und verschachtelten Migrationsgeschichten - unter feministischem Ansatz durch die Konzentration auf ihre Vorfahrinnen. Fiktion und Realität vermischen sich auf der Basis von Erinnerungen, Erzählungen, Legenden und der lokalen Mythologie. Zwei Kontinente, drei Länder und vier Generationen: Eine vielfarbige künstlerische Dokumentation gegen das Vergessen.

Duygu B. Özturan, geboren 1991 in Köln, hat Kunst und Kunstwissenschaft sowie Anglophone Studien an der Universität Duisburg-Essen studiert, sowie 2015-2016 an der School of Art + Design der San Diego State University in den USA. 2018 erhielt sie ein Stipendium von der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für die Ewha Womans University in Seoul. Derzeit schreibt sie, neben ihrer künstlerischen Tätigkeit, ehrenamtlich für das südkoreanische Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus.

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