Interview mit der Künstlerin Stacey Blatt

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17.03.2020 Lara-Sofie Boland

Nachdem Bericht über die Ausstellungeröffnung habe ich heute für euch ein Interview, was ich mit einer der Künstlerinnen des SG1, Stacey Blatt, führen durfte. .

Interview mit der Künstlerin Stacey Blatt

 

Wieso geht man den Weg von Hollywood nach Duisburg?

               Liebe.  Mein Mann ist Deutscher.

Wie finden Sie Deutschland, vor allem Duisburg?

              Gut!  Insbesondere die Bundesliga.  Mein Herz schlägt für den MSV.

Wann und wie haben Sie zur Kunst gefunden?/ Haben Sie Kunst studiert?

Kunst war immer ein Teil meines Lebens.  Mein Vater war Künstler und wir hatten zu Hause eine Fotografie Dunkelkammer, eine Töpferscheibe, jede menge Farbe, Zeichnungspapier und andere Kunst-Materialien zur verfügbar.  / Ich habe Kunstgeschichte studiert.

Was bedeutet Kunst für Sie? / Was macht Kunst aus?

               Um diese Frage zu beantworten brauche ich ein paar hundert Seiten. 

Wie würden Sie ihre Kunst beschreiben? / Was sind ihre Lieblingsmaterialen beim Arbeiten?  

Pseudo-Post-Neo-Dada. / Stoff.

Wenn man die USA mit Duisburg vergleicht. Wo würden Sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Kunst und dem Kunstinteresse der Einwohner ausmachen?

                Eigentlich sind sie sich  ziemlich ähnlich. Wir sind denselben kulturellen Einflüssen ausgesetzt.

Sie sind Mitbegründerin der Duisburger Kunst Zeitschrift STREIF und des SG1 Kunstraumes. Wie sind Sie darauf gekommen diese mit ins Leben zu rufen? Was hoffen Sie damit zu erreichen?

STREIF wurde von der Los Angeles Zeitschrift „Slake“ inspiriert.  Mein Bruder in Los Angeles hat mir ein Exemplar geschickt. Künstler, Fotografen, Dichter, Musiker, Schriftsteller haben ihre LA-Geschichten erzählt.  Ich dachte, dass wir das auch in Duisburg machen könnten. Wir haben viel Talent in Duisburg und viele Geschichten zu erzählen.  Und ich glaube wir haben das gut präsentiert in STREIF.  „Wir“ sind Duisburger Künstler Holger Albertini, Martin Gensheimer, Elisabeth Höller und ich.  SG1 ist eine Galerie in der Innenstadt (Schmale Gasse 1), die Christina Böckler, Luise Hoyer und ich leiten. Kunstprojekte zu realisieren ist genauso erfüllend wie Kunst zu machen.  Vielleicht ist das meine Kunsthistorikerin-Seite.

Auf ihrer Internetseite lässt sich erkennen, dass Autobahnen für Sie etwas Wichtiges sind. Warum ist dies so?

Ich bin in Los Angeles geboren und aufgewachsen. Freeways sind allgegenwärtig. In Duisburg, erlebe ich die gleiche

Autobahnpräsenz.  In meiner Kunst zieht es mich zur abstrakten Ästhetik der Routen und Kreuzungen.

Dies Jahr sind die 41. Duisburger Akzente. Mit der Ausstellung „Waldbaden“ nehmen sie daran teil. Wie kamen sie auf diese Projektidee?

Diese Mitbringwald-Installation in SG1 wird von meiner Partnerin Christina Böckler konzipiert.  Natur ist nicht meine Stärke und ich weiß nicht ob ich das gut erklären kann.  Waldbaden,  wissenschaftlich bewiesen Menschen glücklich zu machen, ist unsere Verbindung zum Akzente-Thema „Glück“.  Auf einer Grundlage von fünf große Baumstämme, haben Besucher ihr Stück „Wald“ beigetragen:  Fotografie, Gemälde, Zeichnungen, Objekte, Texte, Video, Performance, und echte Waldstücke.  Die Ausstellung ist sehr cool geworden. 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           Lara-Sofie Boland

 

Weiter Informationen zu Stacey Blatt finden sie unter folgenden Links:

http://staceyblatt.lorke.de/

https://www.kulturbeutel-duisburg.de/kuenstler/stacey-blatt

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