Mode ohne Ausbeutung – wie klappt´s? WeltBlick - Duisburg diskutiert

02.03.2020 Angela Schmitz

Mode ist Kultur - und geht uns alle an, wir tragen sie auf dem Leib. Deutsche Unternehmen verstoßen in ihren welt­weiten Lieferketten immer wieder gegen grundlegende Menschenrechte und schädigen die Umwelt. Die Verantwortung für menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, nach Bränden und Einstürzen weisen sie jedoch meist von sich. Stattdessen plädieren sie für freiwillige Richtlinien. Es zeigt sich: Wir brauchen einen verbindlichen Rahmen – ein Lieferketten­gesetz, das zur Achtung von Menschenrechten im Ausland verpflichtet! Beim Modedesign-Studium ist das Thema nicht mehr wegzudenken und auch einzelne Unternehmen gehen in ihrer Beschaffung mittlerweile andere Wege. Diskutiert mit uns über Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie und die Bedeutung eines solchen Gesetzes. Grammatikoff, Am Dellplatz 16a Beginn 19 Uhr, Eintritt frei. Veranstalter: attac Gruppe Duisburg, Exile Kultur­koordination e.V., Weltladen Duisburg e.V.

Mode ohne Ausbeutung – wie klappt´s? WeltBlick - Duisburg diskutiert